Dirt Devil M607 Saugroboter – Testbericht 2019

  • Rotierenden Bürsten an der Frontseite
  • Reinigung unter Möbeln möglich
  • Leiser Betrieb
Preis € 199,00 € 79,99
Laufzeit 60 Minuten
Ladezeit 4 Stunden
Größe 36,5 x 31,5 x 11 cm
Gewicht 1,5 kg
Akkuart NI-MH
Farbe schwarz
Bedienung8
Preis-/Leistungsverhältnis8.5
Leiser Betrieb10

Reinigungsleistung

Dieses Modell reinigt glatte Böden solide – das bemerkten wir auch im Saugroboter Test. Der Hersteller vermerkt auf seiner Webseite, das Gerät sei zur Ergänzung von leistungsfähigeren Saugern konzipiert. Aber für den Gebrauch zwischendurch, um schnell mal für Sauberkeit zu sorgen, ist das Gerät völlig in Ordnung. Beim Einsatz in einer kleinen Wohnung oder in kleinen Zimmern mit glattem Fußboden kann der Dirt Devil Saugroboter sogar überzeugen.

Der Staubsauger Roboter ist lediglich mit zwei einfachen Seitenbürsten ausgestattet. Diese ragen seitlich aus dem Gerät heraus, ähnlich wie die Beine einer Spinne. Daher auch die Zusatzbezeichnung „Spider“ des Herstellers. Die Bürsten befördern den Staub vor eine kleine Saugöffnung, die sich auf der Unterseite des Gerätes befindet. Der Schmutz wird dann durch die Saugkraft angezogen, wie bei einem herkömmlichen Staubsauger. Das Handbuch klärt den Benutzer darüber auf, dass beim Saugen von Teppichen diese Seitenbürsten entfernt werden sollten. Denn diese können das Reinigungsergebnis negativ beeinflussen, weil sie das Ansaugen behindern oder belasten. Die Fehlen einer Hauptbürste macht sich doch bemerkbar, und so wundert es nicht, dass der Staubsaugerroboter seine beste Leistung auf Fliesen, Laminat und Parkett erbringt.

 

Allgemeine Daten
Abmessungen36,5 x 31,5 x 11 cm
Farbeschwarz
Gewicht1,5 kg
Lautstärke50 dB

 

Funktionen

Der besonders vorteilhafte Preis des Dirt Devil M607 hat selbstverständlich seine Ursache, und zwar in der Herstellung. Denn es sind Produkte am Markt verfügbar, die ein Vielfaches kosten. Verbaut wurden im M607 nur drei simple Sensoren, die auf Helligkeit reagieren und so den Boden erfassen. Mit ihrer Hilfe verhindert der Sauger den Absturz in einen Abgrund, zum Beispiel an einer Treppe. Und diese Sensoren müssen erst vom Benutzer eingestellt werden, und zwar wird diese Justierung je nach Helligkeit des Bodenbelags vorgenommen. Durch einen Schiebeschalter an der Lichtöffnung des eingebauten Sensors passt man das Gerät an die zu reinigende Umgebung an. Und diese Einstellung sollte unbedingt korrekt vorgenommen werden. Denn sonst kann es leider passieren, dass der Sturz in einen Abgrund nicht mehr zu verhindern ist. Leider machen die Lichtverhältnisse in dem zu reinigenden Zimmer die Einstellung oft nicht einfacher, denn das Licht in der Umgebung beeinflusst den Sensor ebenfalls.

Die Ausstattung, die Dirt Devil seinem Saugroboter spendiert hat, ist eher spartanisch ausgefallen. Zum Reinigen werden die Bürsten seitlich aufgesteckt, und das Gerät wird eingeschaltet. Und schon nimmt der M607 seine Arbeit auf. Das Leeren des Staubbehälters, der 270 ml fasst, verläuft unkompliziert. Im Gegensatz dazu hat das Modell M608 mit 400 ml ein deutlich größeres Volumen.

 

Akkulaufzeit

Der Dirt Devil Saugroboter verfügt über einen Nickel-Metallhydrid Akku, der 14,4 V leistet und 1000 mAh. Die Laufzeit beträgt ca. 60 Minuten, das ist für durchschnittliche Räume ausreichend. In dieser Preisklasse sind auch 18 V zu finden und 1800 mAh, aber dann ist der Akku auch in der üblichen Lithium-Ionen-Technologie konstruiert. Eine Ladestation ist nicht vorgesehen, das Gerät kann also nur von Hand an die nächste Steckdose angeschlossen werden. Dann dauert es 4 Stunden, bis der M607 wieder aufgeladen und startbereit ist.

Die Lithium-Ionen-Akkus sind zwar mittlerweile Standard, jedoch haben die Nickel-Metallhydrid-Stromspeicher auch einige Vorteile. Sie sind wesentlich unempfindlicher, und man kann sie auswechseln. Dies ist auch beim M607 der Fall, der Akku ist als Ersatzteil oder Zusatz-Akku erhältlich. Genau genommen wird hier die selbe Technologie verwendet wie bei Mignon- oder Micro-Batterien. Dieser Saugroboter fährt also genauer gesagt mit wiederaufladbaren Batterien.

 

Produktdetails
Volumen270 ml
Leistung17 Watt
Ladezeit4 Stunden
Akkulaufzeit60 Minuten
AkkuartNickel-Metalhydrith

 

Navigation

Sensoren für die Orientierung wurden ebenfalls eingespart. Der Staubsauger navigiert mittels der Bumper ringsum an der Außenseite, wie beim Auto-Scooter auf der Kirmes. Allerdings werden die Hindernisse in der Umgebung zuverlässig erkannt, nur eben erst nach erfolgter Kollision. Weil die Geschwindigkeit des kleinen Flitzers aber doch begrenzt ausfällt, sind Schäden am Interieur nicht zu befürchten, und im Test sind alle Möbel heil geblieben. Eine leichte Blumenvase sollte aber vorher beiseite geräumt werden, und auch die Utensilien der tierischen Hausgenossen für die Nahrungsaufnahme könnten ins Wanken geraten. Denn dann müssten Frauchen oder Herrschen (besser beide) ausführlich Abbitte leisten und sich bei den verstörten Vierbeinern nachhaltig entschuldigen. Läuft aber alles glatt, fährt das Gerät die Umgebung in festen Bahnen ab, und die systematische Reinigung kann sich anschließend sehen lassen.

Wird ein Hindernis identifiziert, schaltet der Roboter Staubsauger den Kantenmodus ein. Anschließend werden die Umrisse des erkannten Objekts deckungsgleich abgefahren, ohne besonders viel Raum um das Hindernis auszulassen. Im Staubsaugroboter Test hat das ohne Probleme funktioniert.

Hat er sich genug mit Hindernissen beschäftigt, wechselt der Staubsauger in einen Kreiselmodus. Nun fährt er immer rundherum durch den Raum in Kreisbahnen, die sich immer wieder vergrößern. Ist der Akku nach etwa 45 bis maximal 60 Minuten leer, muss die Aufladung erfolgen.

 

Fazit

Mit einem Gewicht von nur 1,5 kg gehört der Dirt Devil Saugroboter zu den Leichtgewichten unter den automatischen Staubsaugern. Der Transport von einem Zimmer ins andere fällt daher besonders leicht, und auch die Abmessungen sind praktisch und nutzerfreundlich: Der Sauger ist nur 6,6 cm hoch, sein Durchmesser beträgt gerade einmal 28 cm. Besonders die geringe Höhe kann von Vorteil sein, denn im Gegensatz zur Konkurrenz ist er noch 2 cm flacher als sein unmittelbarer Kontrahent. Und dies kann, entsprechend der Bauhöhe des aufgestellten Mobiliars, entscheidend sein bei der Reinigung unter Schränken, Betten oder unter dem Sofa.

Der Preis von unter 100 Euro ist mit Sicherheit angemessen, doch man sollte den gesamten Markt im Blick behalten. Denn oft kosten Roboter Staubsauger das Fünffache, und es war wohl eine Herausforderung für den Hersteller, dem Kunden im unteren Preissegment eine ansprechende Leistung anzubieten. Für die Reinigung nebenbei ist der Dirt Devil M607 sicher ausreichend und liefert überzeugende Ergebnisse. Beim Frühjahrsputz sollte aber, wie vom Anbieter empfohlen, ein Gerät der Oberklasse die Hauptarbeit übernehmen. Dennoch ist das Preis-/Leistungsverhältnis überzeugend zu nennen, denn durch eine kluge Planung der Produktion – mit Ersparnissen bei der Ausstattung – ist es Dirt Devil gelungen, ein überzeugendes Produkt auf den Markt zu bringen. Im Saugroboter Test wurde das Modell M612 einen Platz besser gereit. Um die vollständige Übersicht des Anbieters zu sehen, klicken Sie hier. Dabei schnitten Marken wie Samsung und iRobot sehr gut ab.

 

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